Unsere Gemeinde - Evangelische Apostel Paulus Gemeinde

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Gemeinde

Leitsätze

In unserer Gemeinde wird dem Gebet (und dem natürlichen Bezeugen des Glaubens) eine verändernde Macht zugetraut.
"Ich schäme mich des Evangeliums von Jesus Christus nicht." (Römer 1,16)

In unserer Gemeinde wird die Gemeinschaft groß geschrieben.
"Seid fröhlich mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden." (Römer 12,12)

Unsere Gemeinde strahlt in den Kiez hinein und ist in ihm verwurzelt.

"Darin ist erschienen die Liebe Gottes unter uns, dass Gott seinen eingeborenen Sohn gesandt hat in die Welt, damit wir durch ihn leben sollen." (1. Johannes 4,9)

Unsere Gemeinde legt große Sorgfalt auf das Feiern unterschiedlicher Gottesdienste.
"Ein jeglicher sehe nicht auf das seine, sondern auch auf das, was des andren ist." (Phil 2,4)

Unsere Gemeinde arbeitet gerne in einem fröhlichen Team zusammen.
"Du wirst dich selbst und diese Leute, die bei dir sind, völlig erschöpfen, denn die Sache für dich ist zu schwer, du kannst sie nicht allein besorgen." (2. Mose 18,171)

In unserer Gemeinde wird gabenorientiert gearbeitet.
"Es sind verschiedene Gaben, aber es ist ein Geist und es sind verschiedene Ämter, aber es ist ein Herr …" (1. Kor. 12,4 ff)

Kern und Profil unserer Gemeinde

Der Gemeindekirchenrat hat den im Folgenden wiedergegebenen Text zu „Kern und Profil“ unserer Gemeinde beschlossen. Damit soll dargestellt werden, was Kernaufgaben der Gemeinde sind, was sie ausmacht und woran sie zu erkennen ist. Die Diskussion hierüber soll auch weiterhin in der Gemeinde, in ihren den Kreisen, Gruppen und Teams geführt werden. Der Gemeindekirchenrat ist für jeden Beitrag zu dieser Diskussion dankbar und freut sich über Stellungnahmen.

1. Kern - Was unsere Gemeinde am Ort unbedingt wahrnehmen muss:

1.1. Gottes Nähe erfahrbar machen durch:

a) auf Kommunikation angelegte Gottesdienste, die offen sind für vielfältige Mitarbeit von GottesdienstteilnehmerInnen und MitarbeiterInnen, insbesondere Familiengottesdienste, mit oder ohne Kita bzw. TeilnehmerInnen von Eltern-Kind-Gruppen • Salbungs- und Segnungsgottesdienste • Gospelgottesdienste • Bußgottesdienste in der Passions- bzw. Adventszeit • meditative Gottesdienste • Gesprächsgottesdienste • Singegottesdienste und besonders anspruchsvoll gestaltete Abendmahlsgottesdienste mit oder ohne individuell gestaltete Taufen etc. Dabei wird die Vielfalt des Gemeindelebens im Gottesdienst erlebbar gemacht. Auch die Mitwirkung ganz verschiedener Musikgruppen aus der Gemeinde im Gottesdienst ist selbstverständlich. b) Feste (Osterfrühstück, Sommerfest, Kürbisfest, Erntedankfest, Goldene Konfirmation, etc.) im Anschluss an gründlich in insgesamt sechs verschiedenen Teams vorbereitete Festgottesdienste.

1.2. Glauben vermitteln:

auf elementare Weise bereits in den Eltern-Kind-Gruppen • in der Kita • im Kindergottesdienst • in Familiengottesdiensten an Sonn- und Werktagen • in Gesprächsgottesdiensten • im Konfirmandenunterricht • in der Jugendkulturarbeit (z.B. Gospelchor) • auf Jugendfahrten und Freizeiten • in der Kreativwerkstatt • durch intensives Gestalten des Kirchenjahres in Gruppen und Kreisen aller Altersstufen • durch Seniorengottesdienste, etc.

1.3. Lebensübergänge begleiten:

Mit hohem persönlichen (Zeit-) Aufwand werden Amtshandlungen wie Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen vorbereitet. In diesen Zusammenhang gehören auch die Goldene Konfirmationen und Goldene Hochzeiten. Ergänzt wird das Angebot durch die Besuchsdienstarbeit, die Arbeit mit Menschen aus der Generation 50plus (z.B. Seniorenfrühstück), intensive Seelsorgearbeit des Pfarrers und kostenpflichtige Angebote in Einzel- und Gruppenarbeit etc. Unsere Kitakinder werden intensiv auf das Überwechseln auf die Schule vorbereitet.

1.4. Gemeinschaft und Vernetzung:

Die Gemeinde ist durch zahlreiche Teams aufgebaut, so z.B. folgende Teams: Team zur Vorbereitung des Kindergottesdienstes • das Team „Arbeit mit Kindern” • das Konfirmandenunterrichtsvorbereitungsteam • der Mitarbeiterkreis des Jugendteams • die Homepage-Gruppe • das Fetenteam (Jugend) • die Gottesdienstwerkstatt • die Lektoren- und Kirchdienstgruppe • der Arbeitskreis „Arbeit mit Menschen aus der Generation 50plus” • der Helferkreis • das Besuchsdienstteam etc. Durch gesellige Aktivitäten (z.B. Mitarbeiterfrühstück, Ausflüge, Freizeiten) und qualifizierte Fortbildungsangebote werden ständig neue ehrenamtliche Mitarbeiter gewonnen. Dies ist umso notwendiger, als eine große Fluktuation im Wohnbereich zu beobachten ist und dies außerdem auch unserem evangelischen Verständnis des Gemeindeaufbaus entspricht. Viele dieser Teams sind intensiv verknüpft mit der Arbeit unserer Musikgruppen (Singegruppe, Chor, Blockflötenensemble, Gospelchor). In zahlreichen Gruppen und Kreisen aller Altersstufen trifft sich die Gemeinde regelmäßig. Viele der Aktivitäten werden auch in sonntäglichen Gottesdiensten eingebracht (z.B. Friedensgottesdienste, Gospelgottesdienste, Mitwirkung von Kindergottesdienstkindern im Abendmahlsgottesdienst, Darstellung von Projekten der Kita im Familiengottesdienst, Konfirmandengottesdienste, Seniorengottesdienste unter Einbeziehung von Gruppenaktivitäten des Kulturtreffs bzw. des Hannakreises, Gottesdienste unter Einbeziehung von Erfahrungen des interreligiösen Dialogs, Tag der Diakonie, Aufführung von Musicals und Chorwerken in Gottesdiensten etc.).

1.5. Kontaktstelle zur Kirche:

Die Küsterei ist Kommunikationszentrum und Anlaufstelle • Homepage der Gemeinde: www.apostel-paulus-gemeinde.de • Jugendhomepage: www.apg-jugend.de • Gemeindeblatt Paulus • Wiedereintrittsstelle auch in der Kirche • regelmäßige Versendung von Flyern an Kinder, deren Eltern, Jugendliche und kulturell Interessierte • Offene Kirche • regelmäßige telefonische Einladungen zu besonderen Gottesdiensten und Veranstaltungen • Bemühung um Veröffentlichung der besonderen Gottesdienste und Veranstaltungen in der Presse, im Veranstaltungskalender der Kirchenkreise Schöneberg und Tempelhof und der Homepage des Kirchenkreises etc.


2. Profil - Was in unserer Gemeinde besonders profiliert entstanden ist; was sie auch für andere anbieten kann und woran man sie
erkennen kann:

2.1. Familienarbeit:

Eltern-Kind-Gruppen s Familiengottesdienste in der Woche s sonntäglicher Kindergottesdienst s Kindertheatergruppe s Gesprächsabende in der Kita zum Thema Erziehung s Eltern-Kind-Café, etc.

2.2. Jugend- und Jugendkulturarbeit:

Fahrten s Theatergruppe s Gospelgruppe s Feten, etc.

2.3. Kiezbezogene Arbeit:

Mitwirkung beim Kürbisfest (Infostände, Konzerte, spezieller Gottesdienst, Wiedereintrittsstelle etc.)
Kontakte zu Schulen: gemeinsamer Schulanfängergottesdienst der Grundschule am Barbarossa-Platz und der Löcknitz-Grundschule, Kammermusikabend und Weihnachtssingen der Löcknitz-Grundschule, Ausstellung „Denk mal an jüdische Mitbürger” der Löcknitz-Grundschule und Gedenkgottesdienst zum Pogromnachtgedenken am 9. November gemeinsam mit der Löcknitz-Grundschule und der Sophie-Scholl-Gesamtschule.
Kooperation mit der Riesengebirgs-Oberschule in puncto Service learning (wir bieten Praktika im Bereich des Kichencafés an).
Interreligiöser Dialog in Zusammenarbeit mit dem SPI wird auf den Weg gebracht, Gottesdienste für ein gedeihliches Miteinander der Ethnien in der Stadt werden seit Jahren gefeiert. Die Zusammenarbeit mit der Grundschule am Barbarossaplatz wird intensiviert, z. B. durch einen Projekttag in Zusammenarbeit mit dem Amt für kirchliche Dienste zum Thema „Wir lernen eine Kirche als Ort der Begegnung mit dem Heiligen kennen”.
Das Kirchencafé soll ein Ort der Begegnung im Kiez werden (Seniorentreff, Beisammensein nach dem Gottesdienst, Singe-, Bastel-, Erzähl- und Spielnachmittage für Kinder (0-8 Jahre, mit und ohne Handicaps) und deren Eltern, Lesungen, Ort für kreative Schreibwerkstatt zu Lebensthemen, für Menschen, die bisher ihre Lebenserfahrungen nicht schriftlich kommuniziert haben) etc.

3. Was an Lebensfunktionen unaufgebbar ist, aber von uns nicht mehr allein wahrgenommen werden kann:

Kita: 5 Schöneberger Kitas sind in einem Verbund unter einer Geschäftsführung zusammengeschlossen worden. Jede Kita hat ihre Leiter/innen. Die einzelnen Träger sind Arbeitgeber geblieben.

Küsterei: Das Dienstverhältnis unserer Küsterin endet Juni 2010 aus Altersgründen. Das Dienstverhältnis wird bis zum 31. 12. 2010 bei 50 % RAZ entsprechend dem Stellenplan fortgesetzt

Die Jugendarbeit, insbesondere die Fortbildung ehrenamtlicher MitarbeiterInnen im Bereich Kinder- und Jugendarbeit, größere Zeltlager, das LandesJugendCamp, Feten, der Jahresanfangsgottesdienst der Schöneberger Jugend etc. können nur noch übergemeindlich wahrgenommen werden und sind als vorbildlich auch für andere Gemeindefelder zu betrachten. Dem Amt für Jugendarbeit kommt hier in vielen Bereichen eine Vorreiterfunktion zu.

Seniorenarbeit: Vernetzungen der Besuchsdienstarbeit mit dem Kirchenkreis und der Diakoniestation Schöneberg sind anzustreben. Arbeit mit Menschen aus der Generation 50plus ist sinnvoller Weise nur in enger Zusammenarbeit mit der Diakoniestation Schöneberg zu leisten. Hier kann auf gute Erfahrungen der Kirchengemeinde Zum Guten Hirten zurückgegriffen werden. Auch die Mitgliedschaft im EVAP hat sich bewährt.

Öffentlichkeitsarbeit: Der Veranstaltungskalender der Kirchenkreise Schöneberg und Tempelhof und die Homepage des Kirchenkreises Schöneberg gewähren einen optisch ansprechenden Einblick in die Gemeindearbeit weit über die Gemeindegrenzen hinaus. Sie tragen zur Unterstützung unserer profilierten Gemeindearbeit wesentlich bei.

Pfr. Michael Daudert, Andreas Kleeberg, stellvertretender GKR Vorsitzender



 
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