Liebe Frau Daudert - Evangelische Apostel Paulus Gemeinde

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Gemeinde Aktuell

Organovino
ORGANOVINO ist auch 2017 wieder eine Bühne: Orgel, Themen und wir.

Jeweils freitags 18.48 Uhr und 20.17 Uhr; Vom 23. Juni bis zum 28. Juli

Zur Lage. Menschen, die unsere Gesellschaft mit ihrer Position prägen, Musiker*innen, für die jede Erarbeitung, jede Komposition, jede Improvisation eine Äußerung ist, Hörer*innen, die genießen und mitdenken, Räume und Orte, die dies tragen und bergen, Orgeln, die ihre Stimmen erheben. Das ist ORGANOVINO – wie in den vergangenen Jahren ein Musik-Sommer der Sinne mit Orgel und Wein - ein Festival zurzeit, eine etwas andere Regierungs-Erklärung.
ORGANOVINO 2017 schafft Räume zur Begegnung und zum Diskurs.
Holen wir also die Königin derInstrumente vom Thron und betrachten mit ihr die Lage. Wir freuen uns mit Ihnen auf sechs Wochen ORGANOVINO 2017 in der Region Schöneberg Mitte!
Dreiklang Schöneberg: Sebastian Brendel, Thomas Noll, Frank Schreiber

I. 23. Juni um 18.48 Uhr auf dem Bayrischen Platz, um 20.17 Uhr in der Kirche Zum Heilsbronnen

Ökonomie und Musik – wie geht das zusammen? Millionen für Stars,Altersarmut für die anderen – der freie  Journalist Christoph Fleischmann führt Thesen zur Arbeits-Ethik aus, der Zufall bescherte uns einen Gitarristen, der im öffentlichen Raum auftritt (volkssprachlich: Straßenmusiker) und die Dreiklang-Organisten präsentieren letzte Klänge, incl. gesuchten klein-gelds. Ein spannender Diskurs eröffnet ORGANOVINO 2017.

II. 30. Juni um 18.48 Uhr imLassenpark auf der großen Wiese, um 20.17 Uhr in der Paul Gerhardt Kirche, KG Alt-Schöneberg Musik unterliegt – wie vieles im  Leben – Regeln und Normen. Und sie fordert deren Destruktion und überwindung, um lebendige Musik zu sein. Bernhard Schlink, Jurist und Autor, macht sich Gedanken zu diesem Spannungsfeld, unterstützt von kontrapunktierenden Posaunisten, Klavier-Klänge der beginnenden Moderne und Improvisation begegnen staatstragenden Orgelfugen und die Schöneberger Singfrauen stellen Musik vor, die jenseits dieser Kategorien stattfindet: kaukasischen Volksliedern.

III. 7. Juli um 18.48 Uhr auf dem Kirchhof der KG Alt-Schöneberg, um 20.17 Uhr in der Paul Gerhardt Kirche.
Ein Friedhof ist immer auch ein Ort des Lebens: ein Saxofon-Quartett
füllt diese Erfahrung mit Klang und die Trauer-Pädagogin Fanny Fritsch äußert sich zur gegenwärtigen Kultur zwischen Dies- und Jenseitigem. Das anschließende Konzert transzendiert mit raumfüllendem Klavierklang solche Fragen, präsentiert Lieder der klassischen Moderne zu Frühling, Liebe, Tod und lesbische Frauen interpretieren die Knabenchor- Messe von Benjamin Britten 58 Jahre nach deren erster Aufführung.

IV. 14. Juli um 18.48 Uhr auf dem Platz hinter der Apostel-Paulus Kirche, um 20.17 Uhr in der Apostel-Paulus Kirche
Eine Fressmeile in der Stadt: Überfluss oder Genuss, Wahn oder Slow Food? Renate Künast, ehemalige politisch Zuständige für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sondiert diese Thematik, begleitet vom Trio Thalea irgendwo zwischen Klassik und Tango. Trompeten-Fanfare, Handy- Klingeltöne und klangliches Schloss- Interieur komplettieren den Diskurs.

V. 21. Juli um 18.48 Uhr am Spielplatz der Kirchengemeinde Zum Heilsbronnen, um 20.17 Uhr in der Kirche Zum Heilsbronnen Wir alle lernen, üben und genießen durchs Spiel, und für Musizierende gilt dies lebenslang! E-Gitarren-Sounds inspirieren den Schauspieler Michael Hanemann auf dem Spielplatz, und im Spielfeld des neugotischen Kirchenraums loten ein Digital-Ensemble, ein Barock-Duo und eine improvisierende Sängerin die Möglichkeiten aus …

VI. 28. Juli um 18.48 Uhr im Kleistpark, um 20.17 Uhr in der Apostel-Paulus Kirche
Das Private ist politisch – haben wir in den 1970ern gelernt oder zumindest hören müssen. In den 2010er Jahren verzweifeln wir an Gentrifizierung, Prekarisierung und weiteren Bedrohungen. Die emeritierte Soziologie-Professorin Christina
Thürmer-Rohr widmet sich diesen Fragen – im Dialog mit Seth and the Streets, Gospels mit Billie Ray Martin und rezitierten sowie gesungenen Texten von Bertolt Brecht aus den 1930er Jahren: all dies nach wie vor aktuell!

Besuchen Sie uns unter
Es grüßen Sie und Euch mit Vorfreude auf unsere Treffen;
Sebastian Brendel
Frank Schreiber
Thomas Noll
 
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